1,8 Milliarden Euro frisches Geld für Hochschulen

Rückenwind für die Verhandlungen zum Hochschulfinanzierungsvertrag: Zusätzliche 216 Millionen Euro sind wichtiges Signal für unsere Hochschullandschaft! Alexander Salomon betont: „Den Hochschulen liegt jetzt ein super Angebot auf dem Tisch. Insgesamt fließen über die fünfjährige Vertragslaufzeit 1,8 Milliarden Euro an frischem Geld in unsere Hochschullandschaft !“

Stuttgart – Mit dem ersten Hochschulfinanzierungsvertrag hat das Land im Jahr 2015 die Trendwende in der Wissenschaftsfinanzierung geschafft und als erstes Bundesland in Deutschland die Empfehlungen des Wissenschaftsrates nach einem 3%-Aufwuchs der Grundfinanzierung umgesetzt. Für die Verhandlungen zur Neuauflage, die derzeit mit den Hochschulen läuft, betont Alexander Salomon, hochschulpolitischer Sprecher der Fraktion GRÜNE: „Baden-Württemberg braucht die Forschungs- und die Studienleistung wie sie in den letzten Jahren aufgebaut wurde. Das Land hat den Weg dafür geebnet. Es ist unser Ziel mit der Neuauflage des Hochschulfinanzierungsvertrags diesen Weg fortzuführen und die Qualität des Hochschulstandortes Baden-Württemberg weiter auf dem hohen Niveau zu halten – trotz enger werdender finanzieller Spielräume.“ Der neue Hochschulfinanzierungsvertrag soll ab dem Jahr 2021 für fünf Jahre gelten. „Den Hochschulen liegt jetzt ein super Angebot auf dem Tisch. Insgesamt fließen über die fünfjährige Vertragslaufzeit 1,8 Milliarden Euro an frischem Geld in unsere Hochschullandschaft – zusätzlich zur Verstetigung der Ausbauprogrammmittel. Zum Vergleich: Im letzten Hochschulfinanzierungsvertrag waren es noch 1,1 Milliarden Euro auf sechs Jahre. Der jährliche Aufwuchs der Grundfinanzierung um drei Prozent ist ebenfalls gesichert.“  

Als wichtigen Erfolg wertet Salomon auch, dass die Koalition heute für weitere Maßnahmen zur Qualitätssicherung ergänzend zum bereits vorgeschlagenen Korridor nochmals 216 Millionen Euro zusätzlich im Haushalt veranschlagt hat. „So haben wir den Spielraum für wirksame Impulse für Studium und Lehre sowie Zukunftsfelder wie etwa Hochschulmedizin, die Akademisierung von Gesundheitsberufen, Klimaschutzmaßnahmen an Hochschulen oder Digitalisierung und IT-Studiengänge nochmals verdoppelt.“

Salomon weiter: „Die Universitäten und Hochschulen in Baden-Württemberg sind Leistungsträger der Gesellschaft, bilden die notwendigen Fachkräfte und alle künftigen Forscherinnen und Forscher des Landes aus und stehen als weltweit anerkannte Spitzenforschungseinrichtungen im Zentrum unserer Innovationspolitik. Uns ist bewusst, dass wir dieses Niveau nur halten können, wenn wir attraktive und international konkurrenzfähige Rahmenbedingungen bieten. Wir sind fest davon überzeugt, dass wir mit diesem Angebot in guter Partnerschaft mit den Hochschulen ein modernes, wettbewerbsfähiges und nachhaltig finanziertes Wissenschaftssystem sicherstellen.“

, , , , ,
Vorheriger Beitrag
Kompetenzzentrum Artenkenntnis ist Leuchtturmprojekt
Nächster Beitrag
ÖPNV-Pakt Stuttgart – Schon viel erreicht, noch viel vor

Ähnliche Beiträge

Menü