40 Jahre VVS – eine Erfolgsgeschichte für den öffentlichen Verkehr!

Ohne den Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart (VVS) wäre der Verkehr in der Region schon längst kollabiert – Tarifreform senkt Fahrpreise ab 1. April 2018 um fast die Hälfte

40 Jahre VVS – wenn das kein Grund zu feiern ist. Vor rund 300 geladenen Gästen im Veranstaltungspark Waldau in Stuttgart zogen die beiden Geschäftsführer Thomas Hachenberger und Horst Stammler eine positive Bilanz des Verbundes. Stetig steigende Fahrgastzahlen, immer bessere Angebote und eine pfiffige Werbung machen den VVS zu einer Marke.

Als Zugabe gibt es ab 1. April 2019 die große Tarifreform, durch die Tickets und Zeitkarten um bis zu 50 Prozent billiger werden. Den jährlichen Abmangel von 42 Millionen Euro für die Zonenreform teilen sich das Land, der Verband Region Stuttgart, die Stadt Stuttgart sowie die Kreise Ludwigsburg, Esslingen, Rems-Murr und Böblingen. “Die Zeit der permanenten Tariferhöhungen ist erst einmal vorbei, um den ÖPNV attraktiver zu machen”, freute sich Minister Hermann. Und Jürgen Fenske, Präsident des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), bezeichnete das ÖPNV-Angebot innerhalb des VVS als “bundesweit vorbildlich”.

40 Jahre VVS in Zahlen:

  • 11 Milliarden Fahrgäste wurden seit der Gründung des VVS befördert
  • 382 Millionen Fahrgäste befördern Busse und Bahnen innerhalb des VVS derzeit pro Jahr. Dabei legen sie vier Milliarden Personenkilometer zurück.
  • 4.000 Haltestellen gibt es derzeit im größten Verbund des Landes Baden-Württemberg
  • 44 Verkehrsunternehmen fahren derzeit für den VVS. 10 000 Beschäftigte arbeiten für den Nahverkehr des Verkehrsverbundes
  • 40.000 Senioren sind mit dem VVS-SeniorenTicket clever auf Achse
  • Seit 1983 sind 11,3 Millionen Fußballfans mit dem VVS-Kombiticket umweltfreundlich zu den Heimspielen des VfB Stuttgart gefahren

Von links nach rechts: Matthias Gastel MdB, Verkehrsminister Winfried Hermann MdL, Hermino Katenstein MdL, Daniel Renkonen MdL

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