Entsorgung von radioaktiven Abfällen und abgebrannten Brennelementen aus BW

Minister Franz Untersteller: „Mit diesem Bericht sorgen wir für Transparenz – denn die Menschen im Land sollen wissen, wie und wo radioaktive Abfälle behandelt und gelagert werden.“

Das Umweltministerium hat heute (30.05.) seinen neuesten „Bericht über die Entsorgung von radioaktiven Abfällen und abgebrannten Brennelementen aus Baden-Württemberg“ veröffentlicht.

„Es ist mir sehr wichtig, die Menschen regelmäßig über die Behandlung und den Verbleib der radioaktiven Abfälle unserer kerntechnischen Anlagen im Land zu informieren“, betonte Minister Franz Untersteller. „Radioaktivität ist und bleibt ein sensibles Thema. Je transparenter wir in diesem Bereich unterwegs sind, desto geringer sind Unsicherheit und Ängste der Bürgerinnen und Bürger.“ 

Der Bericht des Umweltministeriums stellt die Entsorgungssituation sowohl für schwach- und mittelradioaktive als auch für hochradioaktive Abfälle mit Daten zum Stichtag 31. Dezember 2018 dar. Er beschreibt auch, wie und wo die jeweiligen Abfälle anfallen, behandelt und zwischengelagert werden und wohin sie für eine sichere Endlagerung verbracht werden sollen. Weiter bietet der Bericht einen Überblick über die rechtlichen Rahmenbedingungen und die Erzeuger von radioaktiven Abfällen im Land.

Radioaktive Abfälle fallen im Land nicht nur beim Betrieb von Atomkraftwerken an, sondern auch bei der Stilllegung und dem Rückbau von kerntechnischen Anlagen und Einrichtungen. In geringerem Maße entstehen radioaktive Abfälle auch in der Forschung, in der gewerblichen Wirtschaft und in der Medizin.

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„Bericht über die Entsorgung von radioaktiven Abfällen und abgebrannten Brennelementen aus Baden-Württemberg“

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