Besserer Schallschutz entlang der Bahn für die Bewohner der Stadt Freiberg

Gruppenfoto oben: (c) Deutsche Bahn AG/Göbel

Drei Meter hohe Lärmschutzwände an der Linie S4 sollen Ende des Jahres fertig sein

„Heute ist ein guter Tag für die Stadt Freiberg“. Das bekräftigte Bürgermeister Dirk Schaible gestern bei der Teilfertigstellung der Lärmschutzwand entlang der Bahnhofstraße. Auf 2,2 Kilometern erfolgt gerade eine Lärmsanierung durch die Deutsche Bahn DB Netz AG entlang der S-Bahn-Linie 4 zwischen Stuttgart und Marbach/Backnang. Die Wände sind insgesamt drei Meter hoch und sollen insbesondere den Schall der durchfahrenden Güterzüge absorbieren. „Bis Ende des Jahres wollen wir die Arbeiten an beiden Seiten der Gleise erfolgreich abschließen“, kündigte der DB-Konzernbevollmächtigte Thorsten Krenz an. An dem Termin hat auch der Grünen-Landtagsabgeordnete Daniel Renkonen teilgenommen.

(c) Deutsche Bahn AG/Göbel

Neben den Wänden finanziert die Bahn mit Hilfe des Bundes auch passive Lärmschutzwände wie Schallschutzfenster entlang der Schienenstrecke. Nach Ansicht einiger Anwohner der Bahnhofstraße machen sich die Wände jetzt bereits positiv bemerkbar „Insbesondere nachts sei es deutlich leiser geworden“, lobte ein Bewohner. Nach Angaben von DB-Projektleiterin Sabine Weiler sind im Kreis Ludwigsburg nahezu alle betroffenen Streckenabschnitte inzwischen mit einem besseren Schallschutz ausgestattet worden.

Für den Grünen-Landtagsabgeordneten Daniel Renkonen sind Bund und Bahn mit ihrem Lärmsanierungsprogramm auf einem guten Weg. Denn seit 1999 hat der Bund rund 1,3 Milliarden Euro in den Lärmschutz an der Schiene investiert. „Wir hoffen, dass wir bald auch den Autobahnlärm noch besser eindämmen können“, sagte Daniel Renkonen. Eine wirksame Maßnahme sei ein streckenbezogenes Tempolimit von 100 Stundenkilometern.

(c) Deutsche Bahn AG/Göbel
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