Corona-Soforthilfen für Kleinunternehmen und Solo-Selbstständige sind auf dem Weg

„Die grün-geführte Landesregierung greift Klein-Unternehmen und Solo-Selbstständigen mit bis zu 30.000 Euro unter die Arme“, erklären die Grünen-Abgeordneten aus dem Landkreis Ludwigsburg Daniel Renkonen, Markus Rösler und Jürgen Walter. Das Kabinett hat die Hilfe am Sonntagabend frei gegeben, die genauen Konditionen sind jetzt geregelt. Anträge können demnach von diesem Mittwoch an (25. März) bei den Industrie- und Handelskammern und Handwerkskammern vor Ort gestellt werden. Die L-Bank zahlt das Geld aus.

„Es ist uns wichtig, mit diesem Soforthilfeprogramm schnell, zielgerichtet und wirkungsvoll zu helfen“, betont Daniel Renkonen. Mit dem Geld wird den Solo-Selbstständigen, (Klein-)Unternehmen und Angehörigen der Freien Berufe eine finanzielle Soforthilfe gewährt, die unmittelbar infolge der Corona-Pandemie wirtschaftlich betroffen sind. Markus Rösler, Mitglied im Finanzausschuss, ergänzt: „Wir wollen deren wirtschaftliche Existenz sichern und Liquiditätsengpässe kompensieren. Es helfen derzeit keine Kredite, es werden Zuschüsse benötigt, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Dafür habe ich mich in den letzten zwei Wochen auch persönlich in der Fraktion und im Finanz-Arbeitskreis der Grünen intensiv eingesetzt“.
Solo-Selbstständige und Unternehmen mit bis zu fünf Beschäftigten sollen laut Vorlage einmalig bis zu 9 000 Euro erhalten können, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Für Unternehmen mit bis zu zehn Beschäftigten gibt es maximal 15 000 Euro, Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten sollen bis zu 30 000 Euro bekommen können, sagen die Abgeordneten.

Jürgen Walter betont, der grün-geführten Landesregierung sei die Ausnahmesituation der Solo-Selbstständigen und Kleinunternehmen bewusst: Es gebe Nachfrage- und Produktionsausfälle, Stornierungswellen, Honorarausfälle, massive Umsatzeinbußen und Gewinneinbrüche. „Dies ist für zahlreiche Solo-Selbstständige, Unternehmen und Angehörige der Freien Berufe existenzbedrohlich geworden.“ „Bei uns melden sich Klavierlehrer und Hebammen, Kulturveranstalter und Heilpraktiker – sie alle können nun über unseren „branchenübergreifenden Härtefallfonds“ schnell und unbürokratisch Zuschüsse beantragen“, so Renkonen, Rösler und Walter.

Der jetzt vorliegende Programmentwurf für einen einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschuss solle der Liquiditätsüberbrückung zunächst für drei Monate dienen, so die Abgeordneten. In Abhängigkeit vom weiteren Verlauf der Krise könnte anschließend die Liquidität und Existenz der Unternehmen und der Angehörigen der Freien Berufe durch eine Zuwendung mit Rückzahlungsvorbehalt langfristig gesichert werden.

Weitere allgemeine Informationen zur aktuellen Corona-Verordnung:
https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse-und-oeffentlichkeitsarbeit/pressemitteilung/pid/landesregierung-beschliesst-massnahmen-gegen-die-ausbreitung-des-coronavirus-27/

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