Daniel Renkonen informiert sich über innovatives Nahwärmenetz in Freudental

Die Gemeinde plant laut Bürgermeister Fleig  auch den Bau einer Solarthermieanlage und eines Pufferspeichers

Die kleine Gemeinde Freudental am Fuße des Strombergs hat Großes vor. Nach der gelungenen Ortskernsanierung mit Hilfe von Landeszuschüssen soll nun auch das Rathaus saniert (Kosten rund 1 Million Euro) sowie das Nahwärmenetz ausgebaut werden. „Damit wollen wir unseren Beitrag zum Klimaschutz leisten“, erklärte Bürgermeister Alexander Fleig beim Vor-Ort-Termin mit dem Landtagsabgeordneten Daniel Renkonen. Denn die vor Ort durch ein Blockheizkraftwerk erzeugte Wärme versorgt die Haushalte umweltfreundlich mit Heizwärme sowie Warmwasser.

Renkonen zeigte sich sichtlich angetan über die städtebaulichen Aktivitäten in der kleinen Kommune. „Freudental hat sein Gesicht positiv verändert“. Dazu zählen nicht nur die ganzen Sanierungsvorhaben, sondern insbesondere der Ausbau des Nahwärmenetzes für rund eine Million Euro. „Für eine kleine Gemeinde viel Geld“, wie der Bürgermeister anmerkte. Daher soll es nun noch einen Landeszuschuss von 200.000 Euro geben. Laut Fleig sind derzeit 48 Privatgebäude und nahezu alle öffentlichen Gebäude wie Rathaus oder die Sporthallen an das Nahwärmenetz angeschlossen – bald soll auch das Schloss hinzukommen!

Um künftig den Einsatz von fossilen Brennstoffen wie Öl zu senken, plant die Gemeinde bei der Sporthalle den Bau eines neuen Blockheizkraftwerkes (es erzeugt Strom und Wärme zugleich), das mit Gas befeuert wird. Es umfasst eine Gesamtleistung von 200 Kilowatt (KW). Ergänzend wird ein Pufferspeicher sowie eine Solarthermieanlage errichtet.

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