Für schnelles Internet erhält Brackenheim Breitbandförderung in Höhe von knapp 3,5 Millionen Euro

„Ich freue mich besonders, dass die Stadt Brackenheim vom Land im Rahmen der Breitbandförderung einen Zuschuss in Höhe von knapp 3,5 Millionen Euro erhält. Die Projekte sollen dazu beitragen, dass Bürger, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen rasch von schnellem Internet profitieren. Durch die Zusammenarbeit der Stadt Brackenheim mit dem Land schaffen wir eine nachhaltige Infrastruktur für die digitale Zukunft“, sagten die örtliche CDU-Abgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch MdL und der Grünen-Betreuungsabgeordnete Daniel Renkonen MdL.

Aufgrund der Corona-Pandemie erhalten die Gemeinden ihre Förderbescheide nicht persönlich in Stuttgart überreicht, sondern auf dem Postweg zugesandt. „Unsere Kommunen geben Gas, die digitale Infrastruktur für ihre Bürgerinnen und Bürger, für Gewerbe, Schulen und Krankenhäuser wesentlich zu verbessern. Wir als Land stehen dabei tatkräftig an ihrer Seite. Wir haben beim Breitbandausbau den Turbo eingelegt“, betonte Digitalisierungsminister Thomas Strobl. Die hohen Fördersummen ergeben sich auch daraus, dass immer mehr Kommunen auf die Kombination aus Bundes- und Landesförderung zurückgreifen. „Unsere neue Förderkulisse funktioniert hervorragend. Das Geld aus dem Bund fließt in den Südwesten. Die Kommunen aus Baden-Württemberg fragen das Bundesprogramm für Glasfaseranschlüsse inzwischen am stärksten nach. Jeder fünfte Antrag auf Bundesgeld kommt aus dem Südwesten. Damit liegen wir im Bundesvergleich mit weitem Abstand an der Spitze“, hob Minister Strobl hervor.

Insgesamt investiert die Landesregierung bis 2021 mehr als eine Milliarde Euro in den Breitbandausbau – mit Erfolg. Die Zahl der Haushalte und gewerblichen Nutzer, die mit schnellem Internet versorgt sind, ist in Baden-Württemberg 2019 weiter gestiegen. Rund 90 Prozent aller Haushalte verfügen inzwischen über einen Internetanschluss mit mindestens 50 Mbit/s*. Das sind rund sieben Prozentpunkte mehr als im Vorjahr und rund 20 Prozentpunkte mehr im Vergleich noch zu Anfang 2016.

Dieser Zuwachs ist umso bedeutsamer, da er vor allem durch den topographisch und geologisch schwierigen Netzausbau im ländlichen Raum erzielt wurde. Bei den Anschlüssen mit mindestens 100 Mbit/s konnte die Versorgung im Land sogar um mehr als 15 Prozentpunkte zu Mitte 2018 gesteigert werden und liegt nun bei rund 83 Prozent der Haushalte. Mindestens 200 Mbit/s sind inzwischen für drei Viertel der Haushalte im Land verfügbar.

*Aktuelle Zahlen bei der Breitbandversorgung beziehen sich auf den letzten Breitbandatlas mit Stand Mitte 2019.

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