Grünen-Landespolitiker begrüßen „Fahrplankompromiss“ zur Frankenbahn

Susanne Bay und Daniel Renkonen sehen in dem neuen Zugangebot eine verlässliche Anbindung von Lauffen, Nordheim, Kirchheim, Walheim und Besigheim

Heilbronn/Besigheim – „Das Schlimmste konnte erst einmal verhindert werden“. Mit dieser Aussage reagierten die beiden Landtagsabgeordneten Susanne Bay (Heilbronn) und Daniel Renkonen (Bietigheim-Bissingen) auf den Fahrplankompromiss zur Frankenbahn, den das Verkehrsministerium nun heute vorgelegt hat. „Uns ist wichtig gewesen, dass im morgendlichen Berufsverkehr zwischen 6 und 8 Uhr das Zugangebot nicht so stark ausgedünnt wird, wie dies von der Nahverkehrsgesellschaft ursprünglich geplant war“, sagen Bay und Renkonen. Denn viele Berufspendler aus den ländlichen Gebieten des Strombergs, Zabergäus und Neckartals seien auf die Haltestationen in Lauffen/Neckar, Nordheim, Kirchheim, Walheim und Besigheim als „Zubringer zur Bahn“ angewiesen.

Durch den „Fahrplankompromiss“ sei es nun gelungen, die Strecke aus Heilbronn nach Stuttgart einerseits zu beschleunigen, aber andererseits die Unterwegshalte mit zu berücksichtigen: „Es besteht nahezu ein 25-Minuten-Takt im Frühverkehr für die Berufspendler“, so Bay und Renkonen.Es ist zwar auch richtig, dass es in den Spitzenstunden bereits jeweils zwei weitere Züge zwischen Heilbronn und Stuttgart gibt, die an den Zwischenhalten halten, dennoch ist die Strecke stark nachgefragt und auch bei den drei Verbindungen gibt es einen hohen Bedarf.

Positiv ist daher der Kompromiss und die Zusage mit dem Zug, der um 06:40 Uhr in Heilbronn startet, eine dritte Verbindung zwischen 6 und 7 Uhr anzubieten, die die Zwischenhalte bedient.Für den kleinen Fahrplanwechsel im Juni regen wir an, dass nun das durch den Kompromiss angepasste Fahrplankonzept unter Beteiligung der Anrainerkommunen und der Stadt Heilbronn weiter entwickelt wird, im Sinne der Qualität und des Angebots.

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