Grünen-Politiker unterstützen Stadtbahnpläne des Landkreises

Die Abgeordneten Walter, Rösler und Renkonen fordern vom Ludwigsburger Gemeinderat ein klares Bekenntnis zur Niederflurbahn – Verlängerung nach Schwieberdingen berücksichtigen

Die Grünen-Landtagsabgeordneten Jürgen Walter (Wahlkreis Ludwigsburg), Dr. Markus Rösler (Vaihingen/Enz) und Daniel Renkonen (Bietigheim-Bissingen) haben vom Ludwigsburger Gemeinderat ein klares Bekenntnis zur Niederflurbahn gefordert. „Die Zeit der quälenden Debatten um Planungsdetails muss endlich ein Ende haben”, fordern die Politiker. Sie unterstützen ausdrücklich die Vorgehensweise des Landkreises, dass spätestens bis Ende des Jahres alle Kommunen signalisieren müssen, ob sie in die Detailplanungen einsteigen oder nicht.

Der Grünen-Abgeordnete Jürgen Walter forderte OB Werner Spec und Teile seines Gemeinderates auf, ihre ideologischen Bedenken gegen eine Niederflurbahn endlich aufzugeben und nicht ständig neue Nachforderungen zu stellen. Es gibt in der Bevölkerung große Sympathien für den Bau einer Stadtbahn. „Daher begrüßen wir ausdrücklich das Vorgehen des Landkreises, das Projekt voranzubringen“, so Walter, Rösler und Renkonen.

Die drei Abgeordneten befürworten zudem die zusätzliche Anbindung von Bosch in Schwieberdingen an die Stadtbahn, sei es direkt über Markgröningen oder direkt von Möglingen. „Mit einem Ergänzungs-Antrag noch dieses Jahr können wir in Zukunft für über 6.000 Beschäftigte ein attraktives ÖPNV-Angebot realisieren und zugleich zur Entlastung auf der B 10 beitragen”, so Rösler.

Das ständige Hickhack zwischen Stadt und Landkreis blockiert nicht nur den dringend erforderlichen Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs. Es führt schlimmstenfalls dazu, dass die Fördermittel von Bund und Land in andere Projekte fließen. „Das wäre unverantwortlich, denn die Bahn leistet einen großen Beitrag zur Luftreinhaltung”, so die grünen Abgeordneten. Die Grünen-Landespolitiker unterstützen ausdrücklich eine schnellstmögliche Reaktivierung der Bahnstrecke von Ludwigsburg nach Markgröningen. „Es muss nur gewährleistet sein, dass die Reaktivierung der Strecke eine große Stadtbahnlösung zu einem späteren Zeitpunkt nicht kannibalisiert”, betont Daniel Renkonen. Zudem dürften die Projektpartner nicht krampfhaft auf eine Antriebstechnologie fixiert sein.

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