Herumgeeiere um Radweg unter der Enzbrücke endlich beenden

Daniel Renkonen appelliert an das Bundesverkehrsministerium, dem Bau der Unterführung unter der Enzbrücke B27 zuzustimmen

Besigheim – „Das Herumgeeiere um den Bau eines sicheren Radwegs unter der Enzbrücke B27 in Besigheim muss endlich ein Ende haben”, fordert der Grünen-Landtagsabgeordnete Daniel Renkonen. Es liegt nun am zuständigen Bundesverkehrsministerium in Berlin, eine klare Entscheidung zu fällen. Jedenfalls sei es politisch überhaupt nicht vermittelbar, wenn mit dem Neubau der Enzbrücke B27 im nächsten Jahr begonnen werde, aber die finale Entscheidung über eine mögliche Radwegunterführung in die Zukunft verschoben werde.

„Eine derartige Lösung scheidet schon aus verkehrlichen Gründen aus, weil Besigheim dann auf mehrere Jahre von Baustellen regelrecht umzingelt wäre.” Ein Verkehrschaos sei vorprogrammiert, so der Grünen-Politiker. Daher sollten beide Bauvorhaben (Brücke und Unterführung)  „aus einem Guss” errichtet werden.

Denn ab dem Jahr 2021 muss das Land die völlig marode Besigheimer Wehr- und Kanalbrücke mitsamt neuen Fuß-und Radwegverbindungen für mehrere Jahre aufwändig sanieren. Den Zeitplan hat das Regierungspräsidium in Stuttgart bereits publik gemacht. Insofern müssen die Arbeiten an der Enzbrücke spätestens bis Ende 2020 abgeschlossen sein.

Renkonen machte noch einmal deutlich, dass der Bau einer Radwegunterführung vor allem aus Gründen der „Verkehrssicherheit” dringend erforderlich sei. Zudem könne der Autoverkehr besser fließen, wenn möglicherweise auf eine Drückampel an der B27 verzichtet werde. Auch die höheren Kosten können angesichts der sprudelnden Steuereinnahmen kein Grund sein, auf eine Unterführung zu verzichten, findet er.

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