Name: Daniel Renkonen
Geboren: 25.02.1970 in Eutin (Kreis Ostholstein)

Schule: Mittlere Reife und Fachhochschulreife

Berufliche Laufbahn:
Ausbildung zum Zeitungsredakteur (Volontariat)
Redakteur bei der Leonberger Kreiszeitung und freier Journalist

Politische Laufbahn:
1994 – 1999 Mitglied im Gemeinderat Tamm
1994 – 2014 Mitglied im Kreistag Ludwigsburg
seit 2011 Mitglied des Landtags von Baden-Württemberg

Politische Funktionen:
Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis Bietigheim-Bissingen
Betreuungsabgeordneter für den Wahlkreis Eppingen
Mitglied im Ausschuss für Verkehr
Mitglied im Ausschuss für Umwelt und Energie
Sprecher für Verkehrspolitik
Sprecher für Klimapolitik

Mitgliedschaften:
Bündnis 90/Die Grüne
Bund für Umwelt- und Naturschutz (Bund)
Naturschutzbund (Nabu)

1. Was war deine politische „Taufe“, dein erster Kontakt zur aktiven Politik?
Ich erinnere mich an ein Gewerbegebiet, das in meiner damaligen Heimatgemeinde Tamm geplant war. Da habe ich zusammen mit anderen Jugendlichen eine Jugendgruppe des BUND gegründet. Dadurch bin ich dann erstmals mit Gemeinderäten in Tamm in Kontakt gekommen. Wenige Jahre später wurde ich dann selbst zum Gemeinderat der Grünen gewählt.

2. Warum bist du bei den Grünen gelandet?
Weil mir schon als Jugendlicher die Natur fasziniert hat und ich sie unbedingt erhalten wollte.

3. Warum hast du dich für die Schwerpunkte Verkehr und Umwelt entschieden?
Das hat sich aus meiner politischen Arbeit im Kreistag Ludwigsburg ergeben, weil wir damals die Ausschüsse besetzen mussten. Und da bin ich dann langsam in die Themen Verkehr und Umwelt hinein gewachsen.

4. Auf welches eurer politischen Projekte seit deiner Wahl im März 2011 bist Du besonders stolz?
Da fallen mir mehrere Projekte ein. Das waren nicht immer die ganz großen Vorhaben, wie die Anordnung von Tempo 30 in einer lärmgeplagten Gemeinde. Aber besonders stolz bin ich darauf, dass die Grünen die Verkehrs- und Energiewende in Baden-Württemberg erfolgreich eingeleitet haben. Beispielsweise durch eine völlige Neuausrichtung des Bahnverkehrs, das neue BW-Ticket für das Land und den massiven Ausbau von Radwegen. Ohne unsere geradlinige Politik wäre der politische Stillstand nicht aufgebrochen, davon bin ich fest überzeugt.

5. Welches Vorhaben würdest du gerne beschleunigen, bzw. muss in deinen Augen schneller umgesetzt werden?
Eindeutig der Klimaschutz und vor allem der Ausbau des landes- und bundesweiten Schienennetzes. Hier kommen wir viel zu langsam voran.

6. Was sind für dich die aktuell größten Herausforderungen für unsere Gesellschaft?
Wir müssen die globale Klimakrise bewältigen und gleichzeitig die ungleichen Lebensbedingungen der Menschen auf unserem Planeten beenden. Das ist eine Jahrhundertaufgabe!

7. Bist Du ein Optimist, Pessimist oder Realist?
Ich würde mich eindeutig als Realist bezeichnen.

8. Was motiviert dich an deiner Arbeit am meisten?
Jeden Tag vor einer neuen Herausforderung zu stehen.

9. Bei welchen Situationen im politischen Alltag musst du mit den Augen rollen?
Oh, jetzt muss ich aber gut überlegen, was ich sage. Ich muss fast täglich die Augen verdrehen. Manchmal schon, wenn ich das Radio zum Frühstück einschalte.

10. Welche Erfahrung aus den letzten Jahren hat bei dir den größten Eindruck hinterlassen?
Das die Grünen den Ministerpräsidenten in einem so konservativen Bundesland wie Baden-Württemberg stellen. Das ist wirklich beeindruckend!

11. Was ist für dich die wichtigste Aufgabe eines Landtagsabgeordneten?
Immer mit den Bürgerinnen und Bürgern und der eigenen politischen Basis auf Augenhöhe zu sein.

12. Welchen Beitrag leistest du zu mehr Bürgerbeteiligung und direkter Demokratie?
In dem ich viel über meine und unsere politische Arbeit informiere und in dem ich auf die Bürgerinnen und Bürger eingehe, so gut ich das kann.

13. Und wie steht’s beim Klimaschutz? Was tust du persönlich für weniger CO2?
Ich fliege nicht und fahre beruflich wie privat überwiegend mit den Öffentlichen. Beim Einkaufen schaue ich bewusst nach regionalen und umweltfreundlicheren Produkten. Es gibt viele kleine Dinge, die man tun kann und ich probiere meinen Alltag so nachhaltig zu gestalten, wie es geht.

14. Auto, Fahrrad, Bus oder Bahn? Womit bist du unterwegs?
Ich bin meistens zu Fuß oder mit Bus und Bahn unterwegs. Das Auto benutze ich nur, wenn es sich nicht vermeiden lässt.

15. Wie entspannst du nach einem langen Sitzungstag?
In dem ich im Wald walken gehe oder einfach mal ganz laut Musik höre. Der Liveticker von diversen Fußball- und Eishockeyspielen darf auch nicht fehlen.

16. Was sind deine Lieblingsorte im Wahlkreis Bietigheim-Bissingen?
Jetzt muss ich aufpassen, dass ich keinem Bürgermeister auf die Füße trete. Aber die Besigheimer- und Bietigheimer Altstadt haben einen besonderen Charme genauso wie das Schloss in Kleiningersheim oder die Felsengärten in Hessigheim.

17. Gibt es viele politische Diskussionen in deinem Freundeskreis?
Das bleibt nicht aus. Je mehr der Abend voranschreitet desto intensiver werden manchmal die Diskussionen. Ich versuche aber, politische Debatten zu vermeiden.

18. Was machst du in deiner Freizeit und im Urlaub?
Ich walke und spaziere sehr gerne, im Urlaub gehe ich angeln, schwimmen und in die Sauna. Und im Winter ist immer Eishockey-Zeit, da will ich bei den Spielen der Bietigheim Steelers am liebsten immer live dabei sein. Leider lässt das mein Beruf nicht immer zu

19. Was würdest du sagen, ist deine größte Stärke und wo siehst du bei dir noch Potential nach oben?
Ich kann sehr gut zuhören und mich in meine Mitmenschen hinein versetzen. Zu verbessern gibt es permanent etwas.

20. Abseits der Politik, was weckt noch deine Begeisterung?
Gutes Essen natürlich, am besten selbst gemacht.

Meine Kontaktdaten

Haus der Abgeordneten
Konrad-Adenauer-Straße 12
70173 Stuttgart

Tel: 0711 / 2063-653
Fax: 0711 / 2063-14653

Persönliche Mitarbeiter:
Pia Kalkofen
Jonas Walter

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