Land fördert Städtebau im Kreis in Millionenhöhe

Renkonen und Reusch-Frey: 4,95 Millionen Euro für Maßnahmen im Wahlkreis Bietigheim-Bissingen – Investitionen um das Achtfache ausgelöst

Mit dem Städtebauprogramm unterstützt die grün-rote Landesregierung die Kommunen bei zahlreichen Projekten der städtebaulichen Erneuerung. Insgesamt hat das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft im aktuellen Programmjahr 203,7 Millionen Euro für 348 Maßnahmen freigegeben. Im dritten Jahr in Folge lag die Fördersumme für Städtebaumaßnahmen in Baden-Württemberg über 200 Millionen Euro.

Die Landtagsabgeordneten Daniel Renkonen (Grüne) und Thomas Reusch-Frey (SPD) zeigen sich begeistert, dass auch der Landkreis Ludwigsburg mit 9 Millionen Euro wieder erheblich von diesem Programm profitiert. „4,95 Millionen Euro davon gehen an insgesamt neun Kommunen in unserem Wahlkreis. Wir unterstützen damit weiterhin die Aufwertung unserer Ortskerne und stärken damit die Attraktivität der Kommunen“, freuen sich die beiden Abgeordneten. Folgende Maßnahmen erhalten im Wahlkreis eine Förderung:

Benningen: 200.000 Euro für die laufenden Sanierungsmaßnahmen im Ortskern
Bietigheim-Bissingen: 1,0 Mio. Euro für die laufende Sanierung und Neuordnung des Bundeswehrlagers/Güterbahnhofs
Freiberg: 250.000 Euro für die laufende Sanierung des Bahnhofs
Großbottwar: 400.000 für die laufende Sanierung der Ortsmitte Winzerhausen
Kirchheim: 500.000 für die laufende Sanierung des Ortskerns
Löchgau: 400.000 Euro für die laufende Sanierung des Ortskerns
Marbach: 1,3 Mio. Euro für Neumaßnahmen zur energetischen Erneuerung der denkmalgeschützten Bausubstanz durch Aufbau einer Nahwärmeversorgung, barrierefreie Gestaltung der öffentlichen Flächen in der Altstadt, Verbesserung der Anbindung zur Neckaraue

„Die Städtebauförderung ist ein großes und wichtiges Infrastrukturprogramm fürs Land, das erhebliche Investitionen von privater und öffentlicher Seite nach sich zieht. Wir wissen aus Studien, dass ein Euro für die Städtebauförderung Investitionen in bis zu achtfacher Höhe auslöst“, so Renkonen. „Mit den Fördermitteln im Programmjahr 2016 könnten demnach Folgeinvestitionen von bis zu 1,6 Milliarden Euro in Baden-Württemberg getätigt werden“, folgert Reusch-Frey abschließend.

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