Land setzt Radwegoffensive fort

Renkonen und Gramling: „Das Land macht das Rad für den Alltag attraktiver und investiert in die Infrastruktur“

Mehrere Projekte im Raum Bietigheim-Bissingen wurden in das Förderprogramm für kommunale Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur neu aufgenommen. Das haben die beiden Landtagsabgeordneten Daniel Renkonen (Grüne) und Fabian Gramling (CDU) mitgeteilt. Hierzu zählen die Verlegung des Enztalradwegs und der Neubau des Mühlenstegs in Besigheim, der Zweirichtungsradweg entlang der Freundentaler Straße in Erligheim sowie der Neckartalradweg in Freiberg am Neckar. Um eine Förderung zu erhalten, müssen die Kommunen nun in einer zweiten Stufe einen Förderantrag beim Regierungspräsidium stellen.

„Mit dem Neubau der Radwege verbessert sich die Infrastruktur im Raum Bietigheim-Bissingen deutlich“, betonen Daniel Renkonen und Fabian Gramling. „Wir wollen das Rad auch für den Alltag attraktiver machen. Dafür brauchen wir gut ausgebaute Radwege.“

Das Land hat 2016 eine umfassende Radstrategie sowie die Pläne für ein Alltagsradnetz Baden-Württemberg beschlossen. „Nahezu alle Bürgerinnen und Bürger besitzen und nutzen ein Fahrrad. Wir räumen der notwendigen Infrastruktur daher hohen Stellenwert ein“, erklären die beiden Landespolitiker. Das Land geht den Radwegebau strategisch an – es analysiert, wo besonders viele Pendler unterwegs sind, an welchen Stellen es nachweislich Ausbaubedarf gibt, wo das Potential hoch ist, dass die Menschen öfter aufs Rad umsteigen, etc. Entsprechend wird das Gesamtprojekt „RadNetz Baden-Württemberg“ Schritt für Schritt umgesetzt. Bis 2030 soll es auf 7000 Kilometern neu gebauter, erweiterter bzw. besser miteinander vernetzter Radwege alle Ober- und Mittelzentren über Hauptrouten nach einheitlichem Standard verbinden. Wichtig ist den Abgeordneten Gramling und Renkonen dabei die enge Abstimmung mit den Kommunen. Diese haben den Bau von Radwegen in eigener Zuständigkeit in den vergangenen Jahren ebenfalls deutlich intensiviert. „Wir wollen eine Infrastruktur, die sinnvoll vernetzt ist und den lokalen Bedürfnissen entspricht.“

Das Land unterstützt daher die Kommunen durch eine Zustandserfassung der Wege und Handreichungen, um etwa eine einheitliche Beschilderung sicherzustellen. Bis Ende 2017 wird das Land zudem selbst insgesamt 1,4 Millionen Euro in eine durchgehende und einheitliche Beschilderung investiert haben.

Hintergrund:
Für Projekte aus dem Förderprogramm für kommunale Infrastruktur sind 2017 über 21 Millionen Euro eingeplant. Neu aufgenommen wurden in diesem Jahr insgesamt 84 Maßnahmen.

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