Land springt für Bund beim Bau der Radwegunterführung in Besigheim ein

Projekt wird mit bis zu 60 Prozent Zuschuss gefördert – Abgeordneter Renkonen hofft auf positive Entscheidung in Besigheim und Walheim

Besigheim – Die Hängepartie um den Bau einer Radwegunterführung/Enzbrücke B 27 in Besigheim könnte bald beendet sein. Denn das Land hat sich nach einem Gespräch mit Ministerialdirektor Uwe Lahl, dem Grünen-Landtagsabgeordneten Daniel Renkonen und den betroffenen Bürgermeistern aus Besigheim und Walheim bereiterklärt, den Bau der Radwegunterführung mit mindestens 60 Prozent der Kosten inklusive Planungskosten aus dem Landesgemeindeverkehrs-Finanzierungsgesetz (LGVFG) zu bezuschussen. Damit wäre das Land bereit, einen Teil der Finanzierung zu übernehmen, die vom Bundesverkehrsministerium in Berlin abgelehnt wurde. „Die Kommunen müssen sich jetzt noch nicht entscheiden, sondern spätestens in drei Jahren, ob ihnen die Radwegunterführung etwas wert ist”, teilte der Grünen-Verkehrspolitiker Daniel Renkonen mit.

Der Bau der Enzbrücke/B27 werde auf jeden Fall vorgezogen. Aber das Vorhaben werde so geplant, dass die Radwegunterführung im Anschluss nachträglich noch gebaut werden könne, so Renkonen. „Es wird keinen Schildbürgerstreich geben”, versicherte Renkonen. Die Gesamtkosten der Baumaßnahme werden von den Straßenverkehrsbehörden auf rund 900.000 Euro einschließlich Planungskosten geschätzt. Der Bund hat bis zuletzt eine Kostenbeteiligung an dem Projekt strikt abgelehnt, obwohl er Straßenbaulastträger der Maßnahme ist. Der Grünen-Politiker bekräftigte seine positive Haltung zum Bau der Unterführung. „Wir wollen den Radverkehr fördern und wir wollen die Sicherheit der Radfahrer gewährleisten, indem sie gefahrlos unter der Straße hindurch fahren können.”

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