Landesregierung verdreifacht Ausgaben für den Naturschutz auf über 90 Millionen Euro

Umweltminister Franz Untersteller: „Das ist eine erfreuliche Entwicklung für die Artenvielfalt und die Menschen im Land.“

Der baden-württembergische Umweltminister Franz Untersteller hält die Landesregierung für die Herausforderungen im Naturschutz 2020 für gut und effizient aufgestellt. „Wir haben unsere Ausgaben für den Naturschutz seit dem Regierungswechsel 2011 auf mehr als 90 Millionen Euro verdreifacht“, sagte Untersteller heute (02.01.) in Stuttgart. Das sei eine erfreuliche Entwicklung für die Artenvielfalt und die Menschen im Land. „Wir müssen aber noch besser werden, damit wir dem Verlust der Artenvielfalt so adäquat begegnen können, wie es angesichts der schon jetzt dramatischen Folgen notwendig ist.“

Der Naturschutzminister hob vor allem die Fortsetzung des Sonderprogramms für die Stärkung der biologischen Vielfalt hervor. Das Land gibt im Doppelhaushalt 2020/21 36 Millionen Euro dafür aus, um die Biodiversität in Baden-Württemberg zu erhalten und zu verbessern. „Ohne Artenvielfalt ist kein Leben vorstellbar, deshalb gehen wir diese Menschheitsaufgabe mutig und tatkräftig an“, fügte Untersteller hinzu. Sechs Millionen fließen dabei in begleitenden Monitoringmaßnahmen für Insekten sowie weitere Arten.

Mit 12 Millionen Euro fördert das Umweltministerium den Biotopverbund

Im Doppelhaushalt 2020/21 sind für das Umweltministerium außerdem Ausgaben von 19 Millionen Euro für die gesetzliche Umsetzung des Eckpunktepapiers der Landesregierung zum Volkbegehren „Rettet die Bienen“ vorgesehen. Mit 12 Millionen Euro fördert das Umweltministerium hier den Ausbau des Biotopverbunds. „Um die biologische Vielfalt zu erhalten, ist ein landesweiter Biotopverbund unverlässlich. Wir benötigen Flora und Fauna im Kampf gegen den Klimawandel“, betonte Minister Untersteller. Deshalb sei es auch ein großer gesellschaftlicher Erfolg, dass das Land das Volksbegehren mit den Initiatoren und beteiligten Verbänden weiterentwickelt hat. „Wir müssen jetzt unbedingt dafür sorgen, dass der Biotopverbund mit den Kommunen vor Ort auch landesweit umgesetzt wird.“

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