Minister Hermann befürwortet Radweg von Besigheim nach Löchgau

Gespräche zu Radweg entlang der L 1115 angekündigt – Daniel Renkonen: Flächendeckender Ausbau der Radweginfrastruktur schreitet weiter voran

Der Landesverkehrsminister befürwortet einen Radweg entlang der L 1115 zwischen Besigheim und Löchgau. Das erfuhr der Grünen-Landtagsabgeordnete Daniel Renkonen, der sich in einem Brief an Minister Winfried Hermann für eine solche Radwegverbindung eingesetzt hatte. „Ziel der Landesregierung ist es, das Radwegenetz noch enger zu knüpfen und die Attraktivität des Radverkehrs weiter zu steigern“, so Hermann. Eine Radwegeverbindung zwischen Besigheim und Löchgau sei bedeutsam für die Verkehrssicherheit und eine flächendeckende Radwegeinfrastruktur.

Hermann kündigte an, dass das Regierungspräsidium Stuttgart auf die betroffenen Kommunen und den Landkreis Ludwigsburg zugehen und Gespräche aufnehmen werde. Im Zuge der Zukunftsstrategie RadNETZ BW strebt die grün-geführte Landesregierung alltagstaugliche Radwegeverbindungen zwischen Ober- und Mittelzentren an.

Die Verbindung Besigheim-Löchgau wäre nach dem Radverkehrskonzept des Landkreises ein Lückenschluss zum RadNETZ BW. Um den Ausbau im Land voranzutreiben, wird zudem der Bedarf für Radwege an Bundes- und Landesstraßen bei den Landkreisen abgefragt. „Mein Ziel ist es, dass im Landkreis Ludwigsburg ein möglichst zusammenhängendes Radnetz entsteht“, so Renkonen. 

Dieses Jahr gibt das Land die Rekordsumme von 52 Millionen Euro für den Radverkehr aus. „Unter Winfried Hermann hat sich eine neue Radverkehrskultur in Baden-Württemberg etabliert“, betont Renkonen. Zu einer solchen flächendeckenden Infrastruktur zählt auch die Radwegunterführung unter der Enzbrücke (B27) zwischen Besigheim und Walheim, die das Land mit Hilfe des Bundes jetzt 90 Prozent fördern will.

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