Minister Hermann sichert Radweg zwischen Schweißbrücke und Marbach zu


Auf Anfrage des Landtagsabgeordneten Daniel Renkonen soll Baubeginn des Lückenschlusses im Jahr 2023 auf Kosten des Landes erfolgen

Marbach – Der Radweg zwischen der Marbacher Kernstadt und der Schweißbrücke wird gebaut. Das teilte Verkehrsminister Winfried Hermann auf Anfrage des Grünen-Landtagsabgeordneten Daniel Renkonen mit. Der Lückenschluss soll laut Hermann im Jahr 2023 vollzogen werden. Das Land werde die Kosten vollständig übernehmen, sicherte Hermann gegenüber seinem Parteifreund Renkonen zu. Bei der Maßnahme handele es sich um eine Baumaßnahme aus dem Landes-Radwegprogramm.

Der Grünen-Abgeordnete zeigte sich über die Nachricht aus Stuttgart erleichtert: „Der Lückenschluss ist ein weiterer Baustein auf dem Weg für ein zusammenhängendes Radwegnetz. Natürlich hätte alles auch ein bisschen schneller gehen können, aber die Planungen wegen des Variantenvergleichs für das Projekt sind aufwändig“, so Renkonen. Insgesamt seien landesweit rund 7000 Kilometer Radnetz entstanden. „Der Radverkehr boomt, und dem muss das Land entsprechend Rechnung tragen“, ergänzt der Grünen-Politiker.

Für den nördlichen Streckenabschnitt zwischen Schweißbrücke und Rielingshausen sind vorerst keine Veränderungen geplant. Dort bestehe ein durchgängiger, asphaltierter Radweg über das bestehende Feldwegenetz, so Hermann. Eine von der Stadt Marbach vorgeschlagene Trassenführung entlang des Sulzbachs lehnt sein Haus wegen der ökologischen Eingriffe in ein Landschaftsschutzgebiet ab. Daher gebe es keine weiteren Untersuchungen für eine Radwegverbindung entlang der L 1124, stellte Hermann gegenüber Renkonen klar.

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