Mit dem BW-Tarif günstiger im ganzen Land unterwegs

Rösler und Renkonen: „Endlich über Verbundgrenzen hinweg mit einem Ticket unterwegs sein“

Ein Ziel, ein Ticket: Die beiden Grünen Landtagsabgeordneten Markus Rösler und Daniel Renkonen freuen sich über den Baden-Württemberg-Tarif, der ab dem 9. Dezember 2018 gilt und heute von Verkehrsminister Winfried Hermann vorgestellt wurde. „Endlich ist Schluss mit dem Ticket- und Tarifwirrwarr im Land. Künftig können Bürgerinnen und Bürger mit nur einem Ticket über die Verbundgrenzen hinweg mit Bus und Bahn in ganz Baden-Württemberg unterwegs sein“, so Rösler.

Und es kommt noch besser: Im Schnitt ist das Ticket um 25 Prozent günstiger als bisher. Renkonen, der auch verkehrspolitischer Sprecher der Grünen im Landtag ist, macht das an folgenden Beispielen fest: „Wer von Stuttgart nach Karlsruhe fährt, zahlt ab 9. Dezember nur noch 13,90 Euro. Bisher waren es 21,30 Euro. Von Stuttgart nach Heilbronn sind es künftig nur noch 9,90 Euro statt 12,90 Euro“. Bereits in der ersten Stufe ab Dezember 2018 schließt der BW-Tarif bei den Bahnfahrscheinen auch das ÖPNV-Ticket am Zielort ein, sodass die Fahrgäste nach der Ankunft mit der Bahn ohne neues Ticket Busse und Stadtbahnen vor Ort werden nutzen können. „Es gewinnen alle: die Kunden – und vor allem Umwelt und Klima“, meint Renkonen.

Für die beiden Politiker ist der Baden-Württemberg-Tarif ein Meilenstein auf dem Weg zu einem gut ausgebauten und kundenfreundlichen Öffentlichen Nahverkehr im Land. 22 Verbünde in Baden-Württemberg machten es bisher notwendig, dass für eine Fahrt, die durch mehrere Verbundgebiete führte, auch mehrere Tickets erworben werden mussten. Das ändert sich mit dem BW-Tarif: Das Ticket für den Nahverkehr gilt dann landesweit und verbundübergreifend.

„Der neue Tarif macht den Umstieg auf Bus und Bahn günstiger, einfacher und attraktiver. Vor allem, wenn man am Rande zweier Tarifnetze z.B. in Vaihingen/Enz wohnt: Vor dort aus starten viele Fahrgäste mit der Bahn entweder durchs VVS-Gebiet in Richtung Stuttgart oder in die andere Richtung durch den Verkehrsverbund Pforzheim-Enzkreis (VPE) nach Pforzheim oder Karlsruhe“.

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