Umweltminister Untersteller besucht Ingersheimer Windrad

Bild oben (c) Umweltministerium BW, M. Stollberg

Flaute beim Bau von Windrädern soll beendet werden

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Neue Südquote bei Ausschreibungen soll Ausbau erleichtern – Renkonen: Energiegenossenschaft hat Pionierarbeit geleistet

Das Windrad in Ingersheim ist zum Symbol für den Ausbau der erneuerbaren Energien geworden. „Die Bürgerenergiegenossenschaft mit ihren rund 360 Mitgliedern hat hier Pionierarbeit geleistet. Es wird Zeit, dass mindestens eine weitere Anlage in Ingersheim dazu kommt“, findet der Grünen-Abgeordnete Daniel Renkonen.

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Die 2-Megawatt-Anlage gehört inzwischen aber zu den kleineren Anlagen, wie Umweltminister Franz Untersteller am Sonntag am Rande der Energiewendetage deutlich machte. Heutzutage würden noch ertragreichere Anlagen mit einer Leistung von 4,5 Megawatt gebaut, so der Minister.

An der Aktion nahm auch der ADFC Bietigheim-Bissingen mit einer Sternradtour mit rund 30 RadlerInnen teil. Sowohl VertreterInnen der Bürgerenergiegenossenschaft, als auch Minister Untersteller unterstrichen die Bedeutung der Windkraft in Baden-Württemberg. „Seit meinem Amtsantritt 2011 sind über 430 neue Anlagen im Land gebaut worden.“ Seither stockt der Ausbau wegen der Artenschutzvorgaben und der falschen Vorgaben im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG).
Das wird sich laut Umweltminister durch die EEG-Novelle nun ändern: So soll es bei den Ausschreibungen künftig eine Südqoute geben, bei der die Anlagen aus dem Süden nicht mit den windertragreichen Standorten aus dem Norden konkurrieren müssen.

(c) Umweltministerium BW, M. Stollberg; von links nach rechts: Bürgermeisterin Simone Haist, Günter Grundl (Grüne Ingersheim), Umweltminister Franz Untersteller MdL und Daniel Renkonen MdL

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