Unverzichtbar: Gemeinsam gegen Corona

Wir müssen in diesen Tagen ein Stück weit neu lernen, was verantwortliches Handeln ist. Für andere da zu sein, heißt jetzt vor allen Dingen: Zuhause bleiben. Wir lernen in diesen Tagen, dass die Abkehr vom Gemeinwesen, der Rückzug in die eigenen vier Wände ein Akt der Solidarität ist. Das ist für uns alle eine Herausforderung und es ist für uns alle eine ungewohnte Situation, weil es unser Verständnis von Verantwortung und Solidarität auf den Kopf stellt. Zusammenhalt leben, heißt in diesen Tagen: Distanz halten.   

Die staatlich garantierte Freiheit besteht nun darin, dass für eine begrenzte Zeit Regeln gelten, die unsere Freiheit beschränken, weil sie ein höheres Gut – unsere Gesundheit und das Leben besonders gefährdeter Gruppen – schützen. Der Schutz vor Ansteckung, der Schutz vor der weiteren Ausbreitung des Virus – das ist eine Freiheit, für die wir nun gemeinsam verantwortlich sind!

Wir alle können uns durch unser Verhalten unverzichtbar machen. Das ist Freiheit und Verantwortung zugleich. Und das heißt jetzt für die Mehrheit: Verzicht üben. Verzicht auf Feiern, Reisen, Nähe, Verzicht auf liebgewonnene Alltagsrituale und Freizeitbeschäftigungen. Der freiwillige Verzicht wird jetzt unverzichtbar. Er ist unverzichtbar insbesondere für die Menschen, die jetzt den Laden am Laufen halten – im Gesundheitswesen, im öffentlichen Nahverkehr, im Supermarkt, bei der Polizei, der Feuerwehr, in der Grundversorgung. Und er ist unverzichtbar für alle, die auf die Hilfe dieser Menschen angewiesen sind. Er ist unverzichtbar für uns alle, weil wir so umso schneller die Freiheit, frei zu sein, zurückgewinnen!

Dafür lohnt es zu verzichten! Dafür seid ihr alle wirklich #unverzichtbar!


Andreas Schwarz: “Wir lassend niemanden allein.”

19.03.2020 – Unser Fraktionschef Andreas Schwarz betont in seiner Rede zum Nachtragshaushalt und den Maßnahmen gegen die Corona-Krise: “Heute ist nicht die Zeit der Debatte – es ist die Zeit der Entscheidung.  Unser Signal ist klar: Wir lassen niemanden allein.”

Zum Einen wollen wir die Ausbreitung des Virus verlangsamen und die Kapazitäten unseres Gesundheitssystems stärken. Und zum Anderen wollen wir mit einem gezielten wirtschaftspolitischen Förderprogramm die ökonomischen Folgen der Pandemie bekämpfen.  

Hier geht es zur gesamten Rede.


Landtag: Rettungsschirm für Wirtschaft beschlossen

19.03.2020 – In einer Sondersitzung hat der Landtag ein umfassendes Maßnahmenpaket beschlossen, um die wirtschaftlichen Folgen für die Corona Krise abzufedern.

Insgesamt stellt das Land bis zu 6,2 Milliarden Euro (aus den Rücklagen für Haushaltsrisiken und einer zusätzlichen Kreditermächtigung in Höhe von 5 Milliarden Euro) für unterschiedliche Soforthilfemaßnahmen zur Verfügung. Die Maßnahmen betreffen unter anderem vereinfachte Bürgschaften, finanzielle Soforthilfen für Selbstständige und kleine und mittlere Unternehmen, ein Krisenberatungsprogramm und steuerliche Erleichterungen.

Die Maßnahmen im Überblick finden Sie hier.

Vorheriger Beitrag
Corona-Soforthilfen für Kleinunternehmen und Solo-Selbstständige sind auf dem Weg
Nächster Beitrag
Frankenbahn: Land gibt Planungskonzept in Auftrag

Ähnliche Beiträge

Menü