Urlaubsregion Süd-Schwarzwald wird besser an Schienenverkehr angeschlossen

Die Elektrifizierung und der Ausbau der Breisgau S-Bahn von Freiburg nach Donaueschingen ist im kommenden Jahr fertig – Firma Alstom liefert 26 neue Züge

Der Ausbau des Schienenverkehrs in Baden-Württemberg geht weiter voran. Mit dem Ausbau der Breisgau-S-Bahn von Freiburg nach Donaueschingen beginnt ein neues Bahnzeitalter im Höllental. Das Netz Breisgau Ost-West wird von der DB Regio Baden-Württemberg betrieben. In nur drei Jahren werden 82 Kilometer Bahnstrecke elektrifiziert und alle Bahnhöfe entlang der Strecken barrierefrei umgestaltet. Verkehrsminister Winfried Hermann hat sich im Beisein mehrere Abgeordneter (darunter auch der Verkehrspolitiker Daniel Renkonen) bei seiner Sommertour Ende August ein Bild von den Bauarbeiten gemacht.

Besonders beeindruckt zeigte sich der Minister bei einer Probefahrt von den nagelneuen Elektrotriebzügen der Firma Alstom vom Typ ET 1440, die bis zu 160 Stundenkilometer schnell sind und insgesamt 249 Sitzplätze bieten. Hinzu kommen noch 35 Fahrradabstellplätze, klimatisierte Züge mit behindertengerechten Toiletten, WLAN-Anschluss und einem Fahrgast-Informationssystem. Im Gegensatz zu seinen Konkurrenten konnte die Firma Alstom aus Salzgitter die Neufahrzeuge pünktlich liefern. Sie gleiten förmlich über die Schienen und verursachen keinerlei Fahrgeräusche.

Das Gesamtprojekt Breisgau-S-Bahn 2020 umfasst die Drei-Seen-Bahn Titisee-Seebrugg, die Strecke zwischen Mülheim und Neuenburg (Baden) sowie die Höllentalbahn-West. Mit den Baumaßnahmen auf der Höllentalbahn-Ost und der Breisacher Bahn wird eine durchgängige West-Ost-Achse zwischen Breisach-Donaueschingen und Villingen realisiert.

, , ,
Vorheriger Beitrag
Pferdemarkt: Einige wollen gar nicht mehr heim
Nächster Beitrag
Austausch über die Reduktion von Verpackungsmaterial beim Rewe-Markt Bietigheim-Bissingen

Ähnliche Beiträge

Menü